Der kluge Bauherr finanziert auch klug

von admin E-Mail

Wenn man beim Hausbau keine bösen Überraschungen erleben will, dann sollte man vorher seinen Kopf anstrengen, denn ein Haus baut sich nicht nur aus Muskelkraft, sondern auch zu gleichen Teilen aus Verstand. Wenn man nämlich Fehler bei der Planung macht, dann kommen weitere zeitintensive Veränderungen und Nachbesserungen auf einen zu, die nicht nur Zeit rauben, sondern auch teuer sind.

In der Regel hat man beim Bau eines Hauses einen abgesteckten, und meistens auch sehr eng gesteckten, Finanzspielraum, da man sich innerhalb des Kreditrahmens bewegen muss. Da wäre es sehr ungut, wenn man sich darüber hinaus bewegen muss, weil man bei der Planung des Eigenheims schlampig vorgegangen ist und wichtige Details verpasst hat genauer auszuarbeiten. Eine vergessene Steckdose hier, ein fehlendes Fenster dort und einen wichtigen Türdurchgang an anderer Stelle ausgelassen – das sind vermeidbare Fehler, die aber in der Summe teuer zu stehen kommen können. Man hat prinzipiell drei Möglichkeiten, wenn man sich absichern will, dass die Baufinanzierung nicht durch solche kurzfristigen Investitionen aus dem Gleichgewicht gebracht wird.

Zum einen kann man einen Fachmann beauftragen, der routiniert bei der Planung des Hauses vorgeht und mit Sicherheit nichts Wichtiges auslässt. Natürlich haben auch solche Fachleute ihren Preis, aber dieser ist wahrscheinlich niedriger, als sich im Nachhinein mit dem Ausbügeln von Planungsfehlern auseinander setzen zu müssen. Die zweite Möglichkeit ist, dass man sich ein Fertighaus bauen lässt. Das schränkt einen zwar in der individuellen Ausgestaltung des Hauses ein, schließt aber dafür Flüchtigkeitsfehler mit nahezu einhundert Prozent aus. Die dritte, simpelste und auch billigste Möglichkeit, wie man die Erhöhung der Baufinanzierung vermeiden kann, ist, dass man seinen Kopf anstrengt und gewissenhaft und umsichtig den Bau des Hauses plant.